VÖ: Geister-Schocker 77 – Die todbringende Nixe

In Magdeburg geschehen seltsame Dinge. Immer wieder ertrinken Menschen in der Elbe.
Andere wollen eine Nixe gesehen haben. Conny Blank, die Partnerin von Christoph Schwarz, übernimmt diesen Fall und fährt nach Magdeburg.
Dort findet sie heraus, dass mehr an der Sache ist, als zuerst angenommen…

Heute ist ein neues Hörspiel erschienen, bei dem ich Regie geführt habe: „Die todbringende Nixe“ ist der zehnte Teil der Serie um, Christoph Schwarz, den Detektiv des Übersinnlichen, er wird in der Reihe Geister-Schocker veröffentlicht. Die Geschichten erscheinen sowohl in Buch- als auch in Hörspielform bei Romantruhe. Diese Folge ist jedoch ein Solo-Abenteuer von Conny Blank, Christophs Partnerin in der Detektei.
Anders als bei den meisten meiner Hörspiele, stammt das Dialogbuch nicht von mir, sondern von einem Fremdautoren, hier Markus Topf. Sounddesign und Musik stammen in alter Stein/Hardt-Manier wie üblich von Tom Steinbrecher.

Die Herangehensweise

Es ist spannend, wie unterschiedlich man an Werke herangeht, wenn sie nicht dem eigenen Geist entspringen. In diesem Fall war es ein Gefühl von Freiheit, das mich beschlich. Die Story stand fest, die Dialoge waren geschrieben, nur hier und da passte ich etwas an, das mir noch unrund erschien. Wenn man aber nicht für jedes zu sprechende Wort selbst verantwortlich ist, beginnt man weniger zu hinterfragen und mehr im Augenblick zu denken. Dies war vor allem während der Aufnahmen mit den Sprecherinnen und Sprechern der Fall, insbesondere bei der Protagonistin Conny Blank, interpretiert von Karen Schulz-Vobach.

In Berlin mit Karen Schulz-Vobach

Ihr Ton ist unverkennbar, ragt durch ihre Tiefe aus dem Meer der Synchronstimmen heraus. Und ich hatte die Freude, bei den Aufnahmen Regie führen zu dürfen. Wenn wir aber ehrlich sind: Viel war da nicht zu tun. Karen kam gut vorbereitet ins Berliner Studio und traf bei fast jedem Take die gewünschte Betonung. Da beschränken sich die Tätigkeiten des Regisseurs sehr angenehm auf des Behalten des Überblicks, die korrekte Aussprache von Namen und ggf. Hinweise auf die Sprechweise des jeweiligen Dialogpartners, sofern dieser bereits aufgenommen war. Flüstert das Gegenüber, sollte Conny Blank nicht gerade schreien.
Wenn man das Skript jedoch nicht selbst geschrieben hat, kommt man verrückterweise sehr leicht auf neue Ideen. „Sprich den letzten Teil des Satzes doch mal ganz besonders langsam und werde dann wieder laut.“ Kleinigkeiten, die so gelesen vielleicht nichtssagend erscheinen, im Dialog aber das Quäntchen Dynamik hineinbringen, die ihn anders erscheinen lassen. Vielleicht sogar besser.

Weitere Stimmen, bei denen es ähnlich zuging, sind: Sven Matthias, Kerstin Draeger, Tanja Niehoff, Vanida Karun, Detlef Tams uvm.

Ein toller Job

Ich bin sehr dankbar, einer solchen Tätigkeit nachgehen zu dürfen und neben der sonst recht einsamen Schreibarbeit auch mit motivierenden Künstlern, wie den oben genannten, arbeiten zu dürfen. Das Hörspiel ist auf den üblichen Kanälen sowohl als CD, als auch als Download und Stream verfügbar. Hört doch mal rein, es soll euer Schaden nicht sein. 😉

 

By |2018-09-21T11:07:19+00:00September 21st, 2018|Hörspiel, Regie|0 Comments

Leave A Comment